Fachschule Heilerziehungspflege

Wenn Sie die
Fachschule Heilerziehungspflege besuchen wollen,
müssen Sie folgende Voraussetzungen mitbringen:

BIT 2014-042  
  • Sie besitzen die gesundheitliche Eignung und
  • haben Realschulabschluss und
  • eine Berufsfachschule im Bereich der Humandienstleistungen abgeschlossen oder
  • Sie sind bereits Sozialassistent/in oder
  • Sie haben Abitur und praktische Erfahrungen (z.B. FSJ) oder
  • Sie haben schon eine Berufsausbildung abgeschlossen.
 

Der Einstieg in die Ausbildung ist nicht an ein Mindestalter gebunden.
Der Werbefilm der dritten Ausbildungjahres der Fachschule-Heilerziehungspflege an der Georgsanstalt-BBS II Uelzen:
HEPman - der Film
Grundsätzliche Informationen zu Ausbildungsdauer und Ablauf der Ausbildung
Die Ausbildung dauert 3 Jahre.
Die theoretische und praktische Ausbildung wird in der Schule und in unseren Kooperationsbetrieben im dualen System durchgeführt: Zwei Tage Fachschule; drei Tage Kooperationsbetrieb pro Woche.

Ansprechpartner
Peter Luz
Studiendirektor
Leiter der Abteilung Pflege und Berufseinstiegsschule

Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Te.: 0581-9712350

Anmeldung
Schriftliche Bewerbungen zur Aufnahme in die Fachschule Heilerziehungspflege sind fortlaufend bis zum 28. Februar des Kalenderjahres an die Georgsanstalt - BBS II Uelzen zu richten. Später eingehende Bewerbungen können nur im Rahmen noch freier Schulplätze berücksichtigt werden. Die Auswahl der Bewerberinnen bzw. Bewerber erfolgt gemäß den Bestimmungen des Niedersächsischen Schulgesetzes.

pdf Anmeldeformular (207 KB)

Fachschule Heilerziehungspflege Informationsblatt

Kooperationspartner der Fachschule-Heilerziehungspflege

Die wichtigsten Unterrichtsinhalte

Bezeichnung des Lernfelds

Was ist damit gemeint?

Die berufliche Identität entfalten und professionelle Perspektiven entwickeln

Heilerziehungspflege ist ein vielfältiges Berufsfeld. Wer in einem dieser Berufsbereiche arbeiten möchte, muss den Beruf als Ganzes kennen gelernt haben.

An HeilerziehungspflegerInnen werden hohe moralische Ansprüche gestellt. Welche vor allem?

HeilerziehungspflegerInnen übernehmen viel Verantwortung. Das will gelernt sein.

Heilerziehungspflege kann oft belastend sein. In welchen Bereichen bestehen besondere Anforderungen und wie kann man ihnen gerecht werden?

Heilerziehungspflege ist ein Beruf mit Tradition. Wie hat sich die Behindertenhilfe im Laufe der Zeit entwickelt und verändert?

Heilerziehungspflege ist durch viele Gesetze in Deutschland geregelt. Wie lauten die wichtigen Regelungen und was bedeuten sie für unsere Arbeit und für uns selbst?

Beziehungen gestalten und Gruppenprozesse begleiten

HeilerziehungspflegerInnen sind alles andere als „EinzelkämpferInnen".

Wie führe ich professionell Gespräche?

Wie funktionieren Gruppen? Wie lässt sich Kommunikation sinnvoll steuern und einsetzen?

Wie verändern sich Beziehungen und wovon hängen diese Veränderungen ab?

HeilerziehungspflegerInnen müssen sich vielfältigen Konfliktsituationen stellen: in Gruppen, die sie betreuen, unter Kollegen, im Privatleben. Wie lassen sich Konflikte erfolgreich angehen und lösen?

Wie erkenne ich Störungen und beziehe andere Berufsgruppen zur Förderung und Therapie mit ein?

Menschen mit Behinderung individuell und situationsbezogen begleiten und pflegen

 

HeilerziehungspflegerInnen müssen sich in Bereichen der Medizin, der Psychologie, der Pädagogik und der Pflege gut auskennen.

Wie entwickelt sich der Mensch und wie kann diese Entwicklung gestört werden?

Mit welchen Krankheitsbildern habe ich im Beruf zu rechnen? Wie erkenne ich sie und welchen Problemen muss ich mich dabei stellen?

Wie pflege ich professionell? Wann weiß ich, dass ich Hilfe bei der Pflege benötige? Oder: Wie und wo erfahre ich bei Bedarf Unterstützung?

Woran erkenne ich wichtige Krankheiten?

Wie kann ich Krankheiten verhindern?

Wie komme ich mit Notfallsituationen und mit dem Tod klar?

Mit Menschen mit Behinderung Lebenswelten strukturieren und gestalten

Nicht alle Menschen wenden sich Menschen mit Behinderungen gleich zu.

Wie nimmt unser Umfeld und die Gesellschaft Menschen mit Behinderungen wahr?

Was kann ich tun, um die Würde von Menschen mit Behinderungen zu wahren und durchzusetzen?

Welche Hilfen gibt es für betroffene Familienangehörige?

Wie sollen behindertengerechte Wohnungen, Freizeiteinrichtungen, Arbeitsplätze usw. aussehen?

Welche besonderen Bildungsangebote benötigen Menschen mit Handicap?

Wie helfen HeilerziehungspflegerInnen, diese Angebote zu planen, durchzuführen und zu reflektieren?

Prozesse der Wahrnehmung, Bewegung, Gestaltung und Darstellung entwickeln und Medien anwenden

Heilerziehungspflege heißt, dabei behilflich zu sein, die Fähigkeiten von Menschen mit Handicap zu fördern. Welche Informationen aus dem bisherigen Leben der Menschen, mit denen ich arbeite, benötige ich und wie nutze ich diese sinnvoll?

Zudem erlernen HeilerziehungspflegerInnen Techniken z. B. zur Unterstützung von Bewegung und Transfer und erschließen sich anatomisches Wissen.

Wie ist der menschliche Bewegungsapparat aufgebaut und wie kann Motorik gefördert werden?

Wie entwickelt sich das Sprechen und wie kann ich diese Entwicklung begleiten?

Welche Rolle für die Entwicklung und Förderung des Menschen spielen Musik, Tanz, bildende Künste, Lesen und Vorlesen sowie darstellendes Spiel? Wie kann ich diese Elemente zur individuellen Förderung des Menschen sinnvoll nutzen?

Heilerziehungspflegerische Prozesse planen, durchführen und evaluieren sowie umfassend dokumentieren

Um Menschen mit Handicap heilerziehungspflegerisch betreuen zu können, wenden Sie folgende Handlungsweisen an: Analysieren, Planen, Entscheiden, Ausführen, Kontrollieren, Auswerten.

Wie erkenne ich den Entwicklungsstand von Menschen?

Wie plant man Pflege, Förderung und Betreuung?

Wie organisiere ich Projekte?

Wie kann ich meinen Arbeitserfolg nachvollziehbar bewerten?

Wie kann ich hierfür EDV-Techniken sinnvoll nutzen?

Heilerziehungspflegerische Arbeit organisieren und koordinieren sowie Qualität sichern

Heilerzieherische Arbeit gibt sich nie mit dem Gegebenen zufrieden! Wir suchen kontinuierlich nach Verbesserungsmöglichkeiten.

Welche bekannten Mess- und Verbesserungsinstrumente liegen bereits vor? Wie lassen sich diese in unterschiedlichen Arbeitsfeldern der Heilerziehungspflege einsetzen?

Wie organisiere ich Teamarbeit und wie leite ich MitarbeiterInnen an?

Wie gestalte ich heilerzieherische Arbeit auch kaufmännisch sinnvoll?

Wie bringe ich meine Erfolge an die Öffentlichkeit?